Die DLRG GGH e.V. in der lokalen Presse


 

Strandfest mit Neptunstaufe

HASSELBERG „Freie Zeit in Sicherheit“: So lautete das Motto des 23. Strandfestes der DLRG Gelting-Golsmaas-Hasselberg im Bereich der zentralen Wachstation von Hasselberg. Und wieder herrschte an Land und auf dem Wasser ein buntes Treiben, wobei die bereits zur Tradition gewordene Neptunstaufe in der Ostsee einer der Höhepunkte war.

Erwartungsvoll standen die Besucher am Strand, warteten auf Neptun und seine drei Nixen, die an Bord des Maasholmer Rettungsbootes „Hellmut Manthey“ heranbrausten. Und dann begann im seichten Wasser vor dem Strand für ein Dutzend Mädchen und Jungen die Zeremonie. Für sie alle gab es das „Hasselberger Menü“ in Form von „Quallenfett“, „Algensalat“ und einen Schluck Meerwasser zum Runterspülen. „Neptun“, alias Michael Oberbeckmann aus Oberpleiß in Nordrhein-Westfalen, der derzeitige Wachleiter für den 3,5 Kilometer langen Strand, moderierte wortgewaltig das Geschehen. Dazu gehörte auch die Namengebung für die Nixen: die sich künftig „runder Kugelfisch“ oder „zornige Tiefseekrabbe“ nennen dürfen.

Der örtliche DLRG-Vorsitzende Jürgen Horn freute sich über das große Interesse an den jährlichen Strandfesten, das wertete er als Indiz für die Wertschätzung der DLRG. Horns besonderer Dank galt Armin Blome, in dessen Händen die Organisation des Festes gelegen hatte. Ob Spiele-Meile, Corso der Trike-Freunde Angeln-Schwansen, die Möglichkeit, von einem Kran auf das Geschehen von oben zu betrachten – für jeden war etwas dabei. Und nicht nur die Mitglieder der DLRG zeigten bei einer Rettungsübung, was sie drauf haben. Gleiches galt auch für die Haupt- und Ehrenamtler der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die mit ihrem Kreuzer aus Olpenitz und ihren Booten aus Gelting-Mole und Maasholm gekommen waren.

Als ehemaliger Marineoffizier weiß Jürgen Horn um den Ursprung der Neptunstaufe, wie sie in abgewandelter Form einmal mehr am Hasselberger Strand stattfand. So galt es in der Seefahrt beim Überqueren des Äquators von Nord nach Süd, sich innerlich und äußerlich vom Schmutz der nördlichen Hemisphäre zu reinigen. Da sprach der DLRG-Vorsitzende aus Erfahrung. uk

Schlei Bote 05.08.2019


 

Hans-Jürgen Horn bleibt Spitzenmann der DLRG / Günter Gröhnke wird für 50-jähirge Mitgliedschaft geehrt

KRONSGAARD

Seit 2013 ist der 68-jährige Hans-Jürgen Horn aus Steinbergkirche Vorsitzender des Gelting-Golsmaas-Hasselberger (GGH) Vereins der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) – und er bleibt weiterhin der Spitzenmann. So beschlossen es die Mitglieder und bestätigten Thies Banneck aus Sörup als Schatzmeister. Technischer Leiter für den Bereich Ausbildung ist künftig Roman Weber aus Strande, er löst Sandra Hildebrand aus Jübek ab. Zu Beisitzern bestimmt wurden Christina Becker aus Böklund sowie – in Abwesenheit – Lena Becker, Nina Doose und Annkathrin Krüger.

Der Verein zählt derzeit 174 Mitglieder aus acht Gemeinden und hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Das berichtete der Vorsitzende. „Aber durch geschicktes Manövrieren sind wir ohne Blessuren wieder auf Kurs gekommen“, so Horn weiter. Zu den „Blessuren“ gehörte zum Beispiel, dass das Anfängerschwimmen aus einem Hotelbad „herauskomplementiert“ worden sei, doch das Problem konnte dank eines Deals mit dem MTV Gelting behoben worden: Seit September finde das Anfängerschwimmen nun immer sonnabends im Lehrschwimmbecken von Sterup statt und das gestalte sich erfolgreich.

Vorsitzender Hans-Jürgen Horn (2.v.li.) ehrte Günter Gröhnke für 50-jährige Zugehörigkeit zur DLRG. Zu den ersten Gratulanten gehörten Schatzmeister Thies Banneck (l.), Ausbildungsleiter Roman Weber und Beisitzerin Christina Becker (r.).    Foto: U. Köhler

 

 

Nachdem das Schwimmbad in Kappeln vor einigen Jahren geschlossen wurde, musste für das Training eine neue Lösung gefunden werden. Die hat sich im Flensburger Campusbad ergeben. Das sei durch die Anfahrt zwar umständlich und zeitaufwändig, werde aber im Sinne der DLRG realisiert. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres gehörte die Indienststellung eines neuen Rettungsbootes – dank einer Spende. Die vier Buchstaben DLRG stehen, so Horn, für Sicherheit am Strand und dafür werde viel Freizeit geopfert – das komme Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen zugute.

 

Im weiteren Verlauf ehrte der Vorsitzende das Mitglied Günther Gröhnke mit Urkunde und Ehrennadel für 50-jährige Zugehörigkeit zur DLRG. Gröhnke fragte nach, ob in Zukunft ein neues Schwimmbad in der Region Kappeln realisiert werde. Horn sieht der Umsetzung skeptisch entgegen, berichtete aber von der Idee, das Freibad in Süderbrarup zu einem Hallenbad umzufunktionieren. Das sei eine Idee, die er favorisiere – und in diesem Sinne äußerte sich auch der Bürgermeister von Kronsgaard, Hans-Walter Jens.

 

Für den Bereich „Einsatz“ berichtete Spartenleiter Armin Blome, dass 87 Rettungsschwimmer aus den DLRG-Landesverbänden Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen in der Zeit vom 23. Juni bis 2. September dem Wachdienst an den Stränden, für die die GGH zuständig ist, nachgingen. In diesen zehn Wochen kamen 9081 Wachstunden zusammen. Die Wachgänger hatten ihre Augen überall, aber auch ihnen machte die Hitze zu schaffen. Die Strände waren während des Supersommers mehr als voll und das verlangte den Rettungsschwimmern alles ab. Kritische Rettungseinsätze gab es laut Blome zum Glück nicht, aber etliche Hilfeleistungen bei unfreiwilligen Bekanntschaften mit Feuerquallen. Was die Zertifizierung als „Life guarded beach“ betrifft, muss diese erneuert werden – man sei am Ball.  Uk

Schlei Bote 25.03.2019



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